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Zur angepassten Betreuung von Jugendlichen mit geistigen Behinderungen

Einweihung der neuen Infrastrukturen De Park

 

Am 18. Oktober 2019 wurden in Ettelbrück zwei neue Strukturen für Jugendliche mit einer geistigen Behinderung in der Einrichtung De Park des Neuropsychiatrischen Klinikums (Centre Hospitalier Neuro-Psychiatrique – CHNP) eingeweiht. Corinne Cahen, Ministerin für Familie, Integration und für die Groβregion, nahm an der Veranstaltung teil.

 

Das Angebot der beiden eingeweihten Pavillons richtet sich an Jugendliche mit einer geistigen Behinderung, die in den meisten Fällen Anpassungsschwierigkeiten und/oder Verhaltensstörungen aufweisen.

 

„Bis vor kurzem mussten diese Jugendlichen im Ausland betreut werden, um eine geeignete, professionelle Begleitung zu erhalten, die es im Großherzogtum noch nicht gab“, sagte Jean Feith, Direktor für Tages- und Wohnstrukturen des CHNP. „Wir mussten eine nationale Lösung finden, weshalb Ministerin Corinne Cahen uns bat, ein Angebot für bis zu 18 Jugendliche zu schaffen.“

 

Tatsächlich waren die jungen Leute im Ausland oft mit weiteren Problemen konfrontiert. Zu einer meist schwierigen Umstellung auf ein neues Umfeld kamen kulturelle und sprachliche Unterschiede.

 

„Auch wenn De Park in den letzten Jahren sehr große Flexibilität bei der Betreuung seiner jungen Patienten bewies, so freue ich mich doch, dass sie jetzt in frisch renovierten Gebäuden leben können, die ihren Bedürfnissen besser gerecht werden“, sagte Ministerin Corinne Cahen. „Die Jugendlichen verfügen nun über einen Lebensraum und eine Infrastruktur, in der ihre Behinderung kein Hindernis mehr für die Organisation des Alltags oder die Erfüllung ihrer ganz persönlichen Bedürfnisse und Erwartungen darstellt.“

 

Mit seinen 4 Hektar und den großzügigen Grünflächen ist De Park ein lebendiger, in die Stadt mit ihren Angeboten integrierter Ort, der seinen Bewohnern ein erfülltes Dasein ermöglicht. „Ohne Mauern und Zäune behält der Park seinen Charme und bleibt offen für die Bevölkerung. Die Bewohner sollen nicht ausgegrenzt, sondern – unter Berücksichtigung ihrer individuellen Bedürfnisse – in das alltägliche Leben und die Gesellschaft integriert werden“, erklärte Ministerin Corinne Cahen.

 

Die Kosten für das Projekt in Höhe von 2.882.216 EUR wurden vollständig vom Ministerium für Familie, Integration und Großregion finanziert.