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Nehmen Sie an unserer internationalen Psy-Long-COVID Studie teil

Die Rehaklinik hat kürzlich eine Studie über die (neuro-)psychologischen Auswirkungen von Long-COVID gestartet. Im Rahmen dieser Studie wird eine Online-Umfrage durchgeführt. Dies wird dazu beitragen, die Symptome besser zu verstehen und gezielte Therapieansätze zu entwickeln. Um aussagekräftige und relevante Ergebnisse zu erhalten, ist es wichtig, eine große Anzahl von Teilnehmern an dieser Studie zu haben.

 

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Ein bedeutsamer Teil aller COVID-Erkrankten berichtet von anhaltenden Symptomen. Diese zum Teil sehr heterogenen Krankheitsbilder werden unter dem Begriff „Long-COVID“ subsumiert. Viele Long-COVID-Betroffene berichten zudem von ausgeprägten psychischen und/oder neuropsychologischen Beschwerden. Um diese Symptome besser zu verstehen und entsprechende Behandlungsansätze weiterzuentwickeln, hat die Rehaklinik eine internationale Untersuchung initiiert und sich mit großen Kliniken aus dem deutschsprachigen Raum zusammengetan. Das Ziel der Untersuchung ist es, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen dem Long-COVID Syndrom und anderen, bereits bekannten Krankheitsbildern, zu untersuchen.

 

Erste Untersuchungen mussten feststellen, dass wohl mehr als ein Drittel aller Long-COVID-Erkrankter mit psychischen und/oder neuropsychologischen Beschwerden zu kämpfen hat, die sie zum Teil in sehr ausgeprägtem Masse in ihrem Alltag beeinträchtigen. Leider ist bis heute zu wenig über die Ursachen und die entsprechenden Behandlungsansätze dieser psychischen und neuropsychologischen Syndrome im Zusammenhang mit Long-COVID bekannt.

 

Um ein besseres Verständnis dieser Syndrome zu erlangen, hat sich die Rehaklinik mit renommierten Partnern zusammengetan, um die Besonderheiten der psychischen und neuropsychologischen Syndrome im Zusammenhang mit Long-COVID zu untersuchen. Hierzu werden die Beschwerden von Long-COVID-Erkrankten mit Syndromen von Menschen, die unter anderen chronischen Infektionserkrankungen sowie Menschen, die unter anderen anhaltenden Symptomen nach einer intensivmedizinischen Behandlung leiden, verglichen. Ziel ist es zu eruieren, ob dieses Leiden spezifisch auf die Infektion, oder ggf. mit anderen Faktoren (z.B. Pandemie oder Behandlung selbst) in Zusammenhang zu bringen ist.

 

Zur Beantwortung dieser wichtigen und dringenden Forschungsfrage werden Teilnehmerinnen und Teilnehmern gesucht, die eine der drei folgenden Kriterien erfüllen:

 

  • unter anhaltenden Beschwerden in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion leiden (Long-COVID),
  • ODER unter anhaltenden Symptomen im Zusammenhang mit einer anderen Infektionskrankheit leiden,
  • ODER unter anhaltenden Symptomen im Zusammenhang mit einer intensivmedizinischen Behandlung leiden.

 

Die Teilnahme an der Studie erfolgt über folgenden Link: https://ww3.unipark.de/uc/long-covid/.

 

Die Untersuchung dauert ca. 30 Minuten und findet vollständig online statt. Sie setzt sich aus diversen Fragebögen sowie neuropsychologischen Testungen zusammen. Die Teilnahme an der Studie ist vollständig anonym und freiwillig.

 

Die Rehaklinik führt diese Studie in Zusammenarbeit mit der Universität Luxemburg, vertreten durch Prof. Dr. Claus Vögele, und in Kooperation mit großen nationalen und internationalen Institutionen aus Deutschland und der Schweiz, darunter das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, das Max-Planck-Institut für Psychiatrie München, die Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel, die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, das Universitätsklinikum Frankfurt und das Centre Hospitalier Luxembourg.